Allgemeine Geschäftsbedingungen für Unternehmen
Nutzungsbedingungen des Softwareanbieters. Für den Kaufvorgang gelten zusätzlich die Käuferbedingungen von Paddle.
1. Geschäftskunden und Vertrag
FiberAdmin richtet sich ausschließlich an Unternehmen und beruflich handelnde Personen, insbesondere Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, sowie öffentliche Stellen. Es wird nicht für private Verbraucherzwecke angeboten. Der Kunde bestätigt den geschäftlichen Zweck und die Vertretungsbefugnis der handelnden Person. Verbraucher dürfen kein Geschäftsabonnement erwerben; zwingende Verbraucherrechte entfallen nicht durch eine falsche Einordnung.
Softwareanbieter ist das im Impressum bezeichnete Unternehmen im Kosovo. Die Bestellung mit Tarif, Abrechnungsintervall, Preis und Leistungsumfang, diese Bedingungen sowie gegebenenfalls ein abgeschlossener AVV bilden den Anbieter-Vertrag. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang; für personenbezogene Auftragsdaten gilt der AVV. Veröffentlichte Entwürfe sind kein abgeschlossener AVV.
2. Leistung und Pflichten des Kunden
FiberAdmin stellt im gebuchten Umfang gehostete Werkzeuge für Aufträge, Teams, Material und Außendienstberichte bereit. Berechtigte Nutzer erhalten für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht. Rechte an Kundeninhalten verbleiben beim Kunden; eingeräumt werden nur die zur Leistungserbringung erforderlichen Rechte.
Der Kunde macht zutreffende Angaben, schützt Zugangsdaten und vergibt angemessene Berechtigungen. Rechtswidrige Inhalte, Schadsoftware, Umgehung von Zugriffsschutz und Zugriff auf fremde Mandanten sind untersagt. Der Kunde verantwortet rechtmäßige Beschäftigtendatenverarbeitung, Kundeninformationen, Uploadrechte und Freigabelinks. KI, Mitteilungen und Integrationen benötigen geeignete Genehmigungen; Zusatzkosten bedürfen einer ausdrücklichen Offenlegung in der Bestellung. KI-Ergebnisse müssen fachlich geprüft werden.
3. Bestellung, Paddle und Steuern
Bei Checkout-Käufen handelt Paddle als Merchant of Record und autorisierter Wiederverkäufer. Für Zahlung, Rechnung, einschlägige Transaktionssteuern und Abrechnung gelten dessen Käuferbedingungen. FiberAdmin stellt die Software bereit und lizenziert sie. Der abschließende Checkout weist Paddle-Vertragspartner, Zahlbetrag, Steuerbehandlung, Abrechnungsintervall sowie Probe- und Verlängerungsbedingungen aus.
Die reine Kontoerstellung beginnt keinen kostenpflichtigen Tarif. Growth kostet 19 EUR je gebuchtem Nutzer und Monat zuzüglich Umsatzsteuer, ohne kostenpflichtige Testphase. Die Erstbestellung verwendet die aktuelle Anzahl aktiver Nutzer. Der Inhaber kann die gebuchte Kapazität ausdrücklich ändern; die Deaktivierung eines Nutzers allein senkt die abgerechnete Anzahl nicht. Die Kapazität darf die aktive Teamgröße nicht unterschreiten. Paddle berücksichtigt genehmigte anteilige Anpassungen in der nächsten Rechnung. Prüfen Sie Anzahl und wiederkehrenden Gesamtbetrag vor der Bestellung. Erstattungen und zwingende Rechte richten sich nach den einschlägigen Transaktionsbedingungen und Gesetzen, nicht nach einem pauschalen Erstattungsausschluss.
4. Verlängerung, Kündigung und Erstattung
Wiederkehrende Tarife verlängern sich um das im Checkout bezeichnete Intervall, soweit nicht vor der nächsten Verlängerung nach Bestellung und Paddle-Bedingungen gekündigt wird. Berechtigte Administratoren können über das Abrechnungsportal kündigen; bei Zugriffsproblemen hilft der Abrechnungssupport. Die Kündigung beendet grundsätzlich künftige Verlängerungen; bereits bezahlter Zugriff bleibt bis zum Periodenende bestehen, soweit Bestellung, Erstattung oder zwingendes Recht nichts anderes bestimmen.
Erstattungen können über Paddle-Käufersupport beziehungsweise den Supportlink des Belegs beantragt werden. Bei Produktproblemen unterstützen wir. Eine zusätzliche Kündigungsgebühr des Softwareanbieters fällt nicht an. Gesetzliche Mängelrechte, berechtigte außerordentliche Kündigung und zwingende Erstattungsansprüche bleiben bestehen. Wesentliche Preis- oder Vertragsänderungen für künftige Perioden benötigen Vorankündigung und eine wirksame Kündigungsmöglichkeit; bezahlte Perioden werden nicht stillschweigend geändert.
5. Betrieb, Support und Sperrung
Wartung und Störungen können die Verfügbarkeit beeinträchtigen. Ohne gesonderte schriftliche Vereinbarung werden keine feste Verfügbarkeitsquote, Wiederherstellungszeit oder garantierte Supportreaktion zugesagt. Wesentliche planbare Unterbrechungen werden angemessen kommuniziert; Fehler werden mit angemessenen Maßnahmen bearbeitet. Melden Sie Mängel mit nachvollziehbaren Angaben.
Bei erheblichen Sicherheitsrisiken, rechtswidriger Nutzung oder vom Abrechnungssystem bestätigtem Zahlungsverzug ist eine verhältnismäßige Sperrung möglich. Soweit möglich erfolgen vorher ein Hinweis und Gelegenheit zur Abhilfe. Nach Wegfall des Grundes wird der Zugang wiederhergestellt. Eine Erfolgsanzeige im Checkout allein beweist keinen bezahlten Leistungsanspruch.
6. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien schützen vertrauliche Informationen und nutzen sie nur zur Vertragsdurchführung, soweit keine genehmigte oder gesetzlich vorgeschriebene Offenlegung vorliegt. Beschäftigte und genehmigte Anbieter erhalten nur erforderlichen Zugriff und unterliegen angemessenen Vertraulichkeitspflichten.
Der Kunde verantwortet Zwecke, Rechtsgrundlagen und Informationen seiner Betriebsdaten. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Kundendaten nach abgeschlossenem AVV und rechtmäßigen Weisungen. Eigene Verantwortlichentätigkeiten erläutern die Datenschutzhinweise; Paddle informiert gesondert über Zahlungsdaten. Die Annahme dieser Bedingungen ist keine Einwilligung in Marketing.
7. Haftung
Unbeschränkt bleibt die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit, Arglist, ausdrücklich übernommene Garantien und zwingende gesetzliche Haftung. Bei einfacher Fahrlässigkeit wird für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten gehaftet, beschränkt auf den vorhersehbaren vertragstypischen Schaden, soweit rechtlich zulässig. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung regelmäßig vertraut werden darf.
Ansprüche betroffener Personen aus Art. 82 DSGVO und sonstige zwingende Rechte werden nicht beschränkt. KI-Vorschläge, Karten, Kundeneingaben und Berichte sind keine alleinige Grundlage sicherheitskritischer, arbeitsrechtlicher oder juristischer Entscheidungen. Der Kunde muss Ergebnisse prüfen und geeignete Aufzeichnungen führen.
8. Vertragsende, Änderungen und Recht
Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt möglich. Nach Vertragsende erfolgen Rückgabe oder Löschung personenbezogener Kundendaten nach dem abgeschlossenen AVV und vereinbarten Exportzeitraum. Der Kunde soll einen Export vor Zugangsende anfordern. Fristen sind in Bestellung oder AVV zu bestätigen; dieser Entwurf verspricht keinen vollständigen Selbstbedienungsexport aller Datenarten.
Wesentliche vorgeschlagene Änderungen werden vorab angekündigt; erforderliche Zustimmungen und Beendigungsrechte bleiben gewahrt. Eine bloße Veröffentlichung ersetzt keine individuelle Vereinbarung. Soweit eine Rechtswahl zulässig ist, gilt deutsches materielles Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Die Gerichtszuständigkeit folgt dem anwendbaren Recht, soweit keine zulässige schriftliche Vereinbarung getroffen wird. Für die Paddle-Transaktion gelten deren eigene Bedingungen.
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